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Die Wäieräuftler auf ihrer Vereinsreise.
1/1 Bild: z.V.g. Die Wäieräuftler auf ihrer Vereinsreise.
10.09.2019 12:00

Wäieräuftler auf Kochclubreise

Die Kochclubreise der Wäieräuftler Lostorf führte sie ins Berner Oberland. Ein abwechslungsreiches Programm, kulinarische Höhen und wunderbare Aussichten hielten die zwei Tage für die insgesamt neun Köche und deren Begleitungen bereit.

Lostorf Mit dem ersten Reiseziel «Interlaken» machten sich neun gutgelaunte Köche der Wäieräuftler sowie ihre Begleitungen Richtung Berner Oberland. Nachdem sich die Wäieräuftler Kochruppe mit Kaffee und Gipfeli gestärkt hatten, ging die Reise mit vier Pferdekutschen weiter. Die Kutschenfahrt durch das schöne Interlaken dauerte etwa eine Stunde und endete am Brienzersee, wo sie das Schiff bestiegen. Auf dem Schiff erwartete die Köche und Begleitung ein reichhaltiges Buffet mit diversen Spezialitäten wie Rohschinken und Speck vom Ballenberg, Asmoldinger Halbhartkäse und vieles mehr. Alles stammte aus der Region. In Brienz angekommen, erkundeten die Teilnehmer das schöne Dorf auf eigene Faust. Der nächste Reisehöhepunkt war die Fahrt mit der Dampfbahn auf das Brienzer Rothorn, die Eindrücke und das Panorama waren überwältigend. Auf dem Gipfel angekommen, spazierten die Wäieräuftler zur Bergstation der Sörenberger Seilbahn. Nachdem die Gruppe ausgestiegen war, nahm sie den Fussmarsch Richtung Sörenberg-Dorf in Angriff. Dieser dauerte knapp 30 Minuten und endete bei der Apéro-Bar Tschudi-Hui. Nachdem sich die Reisenden «gestärkt» hatten, fuhren sie mit dem Bus nach Schüpfheim und dann mit der Bahn nach Wolhusen. In Wolhusen angekommen, durften sie im Gasthof Rebstock die Zimmer beziehen und wurden mit einem feinen Nachtessen verwöhnt. Damit ging der erster Reisetag zu Ende.

Am nächsten Morgen fuhren die Teilnehmenden nach einem grosszügigen Frühstück mit drei Autos auf den Sörenberg, wo sie zur Fuchshütte spazierten und sich bei einem kleinen Wettkampf, «Älpler Chilbi» genannt, messen durften. In fünf Disziplinen sind vier Gruppen gegeneinander angetreten. Die erste Disziplin war «Kuhköpfe» (aus Holz) für den Alpabgang schmücken und Butter produzieren. Danach ging es mit Armbrustschiessen, Nägel einschlagen, Holz sägen und einem Kugel-Labyrinth weiter. Es war eine riesen Gaudi und alle Teilnehmer hatten viel Spass. Für die Erstplatzierten gab es eine Medaille, für die anderen einen Händedruck. Nach den anstrengenden Wettkämpfen durfte die Kochgruppe im «Go In» das wohlverdientes Mittagessen geniessen. Das Mittagessen war dem Thema vom Wettkampf angepasst, es gab nach einem Salat Älplermagronen und als Abschluss eine Glace aus der Region. Weiter ging es mit den Autos nach Flühli, wo die Teilnehmenden in der Kneippanlage den Körper, bei 6° kaltem Wasser erfrischen durften. Auch dieser Tag neigte sich langsam dem Ende zu und die Köche fuhren zurück Richtung Lostorf. Dank dem hervorragenden Wetter und den tollen Reisenden gingen zwei wundervolle Tage zu Ende.

Vincenzo Imperia