Bild: z.V.g. 
Das Restaurant "Schnuggebock".
1/1 Bild: z.V.g. Das Restaurant "Schnuggebock".
10.09.2019 11:30

Landfrauen besuchen Schnuggebock¶

Kürzlich trafen sich 28 muntere Landfrauen aus Gretzenbach zum jährlichen Tagesausflug. Die Reise führte sie ins schöne Appenzellerland.

Gretzenbach Pünktlich um 7.30 Uhr brachte ein Car die Landfrauen Richtung Ostschweiz. Auf der A1 erreichten sie ohne Stau das erstes Etappenziel, Kemptthal. Auf dem Golfplatz Kyburg wurden sie bei Sonnenschein mit feinem Kaffee und Gipfeli verwöhnt. Frisch gestärkt ging es via Toggenburg weiter nach Teufen im Appenzellerland. Der Chauffeur Claudio führte die Landfrauen sicher über eine schmale Strasse hinauf zum bekannten Restaurant Schnuggebock, in dem die Zeit behutsam zurückgestellt wurde.

Der Apéro wurde im Käsekeller serviert und anschliessend gab es in Grossmutters Restaurant, das in verschiedene heimelige Räume aufgeteilt ist, Mittagessen. Es bestand aus Suppe, gemischtem Salat, Kartoffelstock, Hackbraten, verschiedenem Gemüse sowie einem feinen Dessert. Die Frauen wurden nicht etwa bedient, sie mussten selber auftischen, schöpfen und am Schluss das Geschirr selber zusammenstellen, wie früher zu Grosis Zeiten. Während des Essens begleitete sie ein urchiger Appenzeller mit schöner Tracht auf seinem Hackbrett und die Wäschemagd Babette unterhielt mit Anekdoten. Es war sehr unterhaltsam. Nach dem Mittagessen konnte die Gruppe die Waldegg erkunden. Unglaublich was es da alles zu sehen gab: ein Tante Emma Lädeli, ein altes Schulzimmer (Tintelompe), ein Herrencoiffeur für die Rasur von früher, viele alte Utensilien und alles mit viel Liebe präsentiert. Auch Grosis offene Hosen und Hemden mit Spitzen fehlten nicht. Sogar die WCs (neu/alt) waren der Hit. In der alten Bäckerei (Ziträdli) gab es Holzofenbrot und andere Appenzeller Spezialitäten zu kaufen. Auch draussen gab es viel zu erkunden, beispielsweise den Kräutergarten, den Waldeggstall mit Ochsen und den Heideschnucken Schafen. Bei schönem Wetter konnte man von der Waldegg aus das ganze Alpstein Panorama sehen, aber leider war der Himmel etwas verhangen und der imposante Ausblick blieb verwehrt.

Die Zeit verrann viel zu schnell und bald mussten die Landfrauen vom Schnuggebock Abschied nehmen. Das nächste Ziel war Appenzell, dort hatten sie Zeit zur freien Verfügung, um zu «lädele» und alte Fachwerkhäuser zu besichtigen. Wer schon wieder Hunger oder Durst verspürte, konnte eines der vielen Cafés oder Restaurants besuchen und ein Stück vom feinen Schlorzifladen geniessen. Pünktlich um 17 Uhr nahmen sie die letzte Etappe in Angriff. Claudio fuhr via Autobahn zum Einstiegsorten zurück. Die Landfrauen haben viel gesehen und viel erlebt und sind nach der Reise wieder zurück in der jetzigen Zeit angekommen.

pd