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Am Samstag, 24. August sammelten Freiwillige Unterschriften für die Gletscherinitiaitive, die
Biodiversitätsinitiative und die Landschaftsinitiative.
1/1 Bild: z.V.g. Am Samstag, 24. August sammelten Freiwillige Unterschriften für die Gletscherinitiaitive, die Biodiversitätsinitiative und die Landschaftsinitiative.
05.09.2019 08:00

Einsatz für die Biodiversitäts- und die Landschaftsinitiative

Freiwillige sammelten kürzlich auf dem Gemüsemarkt und in der Altstadt Olten Unterschriften für die Biodiversitätsinitiative, die Landschaftsinitiative und die Gletscherinitiative. Denn die Klimaerwärmung ist einerseits an der Biodiversitätskrise mitschuldig. Andererseits bremsen mehr naturnahe Flächen den Temperaturanstieg.

Olten Seit langem setzen sich Pro Natura, BirdLife Schweiz, der Schweizer Heimatschutz und die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz für den Schutz unserer Lebensräume ein. Trotzdem sind heute ein Drittel aller Tier- und Pflanzenarten in der Schweiz vom Aussterben bedroht. "Behörden und Politik durchlöchern die langjährig bewährte Natur- und Landschaftsschutzpolitik, indem sie immer öfter Ausnahmebewilligungen erteilen. Als Folge verschwinden zunehmend wertvolle Flächen, die Lebensräume für gefährdete Arten bieten", sind sich die Hilfsverbände einig.

Deshalb lancierten diese Verbände zwei Volksinitiativen für Biodiversität und Landschaft: Die «Biodiversitätsinitiative» fordert mehr Flächen und Geld für die Natur und einen besseren Schutz von Landschaft und baukulturellem Erbe. Die «Landschaftsinitiative» will der Verbauung naturnaher Flächen und des Kulturlandes ausserhalb der Bauzonen klare Grenzen setzen. Weitere Informationen unter: www.biodiversitaet-landschaft.ch.

pd