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Interessante Referate am diesjährigen Banntag.
1/1 Bild: z.V.g. Interessante Referate am diesjährigen Banntag.
10.09.2019 11:00

Dulliker am Banntag

Der diesjährige Banntag der Bürgergemeinde Dulliken fand unter dem Motto „Begegnungen im Wald“ statt. Über 150 Einwohnerinnen und Einwohner haben sich angemeldet, um an dieser Waldbegehung teilzunehmen.

Dulliken Nach einem Empfang durch die Musikgesellschaft Dulliken-Starrkirch-Wil beim Altersheim Brüggli begrüsste der Forstpräsident Guido Bärtschi im Namen der Bürgergemeinde alle Teilnehmenden. Zudem bedankte er sich für den musikalischen Einstieg zum Banntag und informierte über das weitere Programm.

Der Ablauf des Banntages wurde von acht verschiedenen Waldbenutzern geprägt, die jeweils ein kurzes Referat über ihren Themenbereich vorgestellt haben.

Die Waldbegehung startete oberhalb des Altersheims mit einem Referat durch den Revierförster Daniel Kleger, der über das Waldgesetz und das Verhalten im Wald informierte. Die Waldspielgruppenleiterin Magdalena Gaffuri erklärte wie viel der Wald den Kindern bietet und sie sich durch die Spielgruppennachmittage intensiver mit der Natur befassen. Weiter wurde auf das Borkenkäferproblem bei Bäumen und Tannen vom Förster Markus Lüdi hingewiesen. Dies ist eine Problematik, die viele Forstgemeinschaften sehr beschäftigen, da es grosse Schäden anrichten kann. Nach einem kürzeren Fussmarsch stand die Vogelkunde auf dem Programm. Die beiden Referenten Michael Riner und Fritz Brügger schilderten die damit verbundenen Aufgaben, insbesondere das Reinigen der „Vogelhäuschen“ im Wald.

Als nächstes orientierte Norbert Lässig über die Benutzung des Waldes in Begleitung eines Hundes. Er zeigte die verschiedenen Aspekte auf, die das Halten eines Hundes mit sich zieht, besonders wurden die bemerkenswerten Geruchsinne des Hundes erwähnt.

Auch Reiterinnen und Reiter werden im Wald häufig angetroffen. Diesen Vortrag übernahmen Mirjam und Debora Studinger. Diese betonten, wie wichtig die Kommunikation zwischen den Waldgängern ist, um die Pferde entsprechend unter Kontrolle zu haben.

Der vorletzte Posten wurde von den Bikern unter der Leitung von Adrian Tschopp erörtert. Sie beschrieben, wie sehr sie das Biken in der Natur als Hobby geniessen.

Als letzter Waldbenutzer wurden die Waldchutzen vorgestellt. Diese übten bereits beim Eintreffen der Personen ihre Hauptaufgabe aus, welche darin besteht, die Weihnachtsbäume sowie das umliegende Gebiet zu pflegen.

Danach marschierten alle Gäste dem Rastplatz Bostrain entgegen, wo bereits der offerierte Imbiss vorbereitet war. Bevor das Buffett eröffnet wurde, ergriffen Matthias Weidmann, Guido Bärtschi und Réne Stäbler erneut das Wort. Sie dankten allen Referenten für die informativen Kurzvorträge sowie den Helferinnen und Helfern für die Mithilfe bei der Durchführung dieses Anlasses, insbesondere der Forstkommission für die Organisation.

Nach dieser Ansprache wurde ein kurzes Rollenspiel vom Comedia Zap aus Starrkirch-Wil aufgeführt, welches über die Problematik „Abfall im Wald“ hinwies. Anschliessend wurde das Buffet in gemütlichem Zusammensein genossen.

Flavia Heutschi