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Nach der nassen Abkühlung, geht es in die wärmende Hottub.
1/4 Bild: z.V.g. Nach der nassen Abkühlung, geht es in die wärmende Hottub.
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Für warme Verpflegung ist gesorgt.
2/4 Bild: z.V.g. Für warme Verpflegung ist gesorgt.
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Stefan Nünlist, Präsident vom Yachtclub Olten.
4/4 Bild: da Stefan Nünlist, Präsident vom Yachtclub Olten.
28.11.2019 08:00

Die «coolste» Veranstaltung der Adventszeit

Am Sonntag, 1. Dezember, wagen sich wagemutige Chläusinnen und Chläuse am 4. St. Niklaus Schwumm wieder für einen guten Zweck in die Aare.

Olten Zum mittlerweile vierten Mal führt der Yachtclub Olten gemeinsam mit befreundeten Rotary Clubs den St. Niklaus Schwumm durch. Gesammelt wird für die Organisationen UNICEF und ShelterBox, welche Kinder und Familien in Not helfen. Im vergangenen Jahr haben sich bereits über 120 Schwimmerinnen und Schwimmer ins kalte Wasser getraut. Auch heuer wird am Sonntag, 1. Dezember, ab 13.30 Uhr wieder entlang der Badi Olten in der Aare geschwommen. Wärmende Getränke und Hottubes stehen bereit. Für die Sicherheit sind Stadtbademeister Thomas Müller, die Sektion Olten der Schweizerischen Lebensrettungs-Gesellschaft sowie ein Arzt vor Ort.

Wir haben Stefan Nünlist, Präsident vom Yachtclub Olten, ein paar Fragen zum Anlass gestellt:

Wie bereits im vergangenen Jahr findet der St. Niklaus-Schwumm wieder an einem Sonntag statt. Hat sich der Tag bewährt?

Ja, sehr! Wir haben für dieses Jahr einen neuen Teilnehmendenrekord in Aussicht mit über 150 Schwimmerinnen und Schwimmer. Ein erfrischender Schwumm in der kühlen Aare oder ein Besuch unseres Anlasses ist doch ein richtiges Sonntagsvergnügen.

Wie hat sich der Event entwickelt, seit er 2016 ins Leben gerufen wurde?

Der Schwumm hat sich sehr gut entwickelt und nimmt heute seinen festen Platz im Kalender der Flussschwimmfans ein. Von Beginn weg durften wir auf die Unterstützung der Oltner Lebensretter, der Behörden, unseres Arztes, des Wirts der Schlosserei, zahlreicher Helfender und Thomas Müller, dem Oltner Chefbadmeister, zählen. Ohne diese helfenden Hände geht's nicht. Auf sie und unsere Sponsoren dürfen wir auch dieses Jahr zählen, dafür sind wir sehr dankbar. Wir haben den Anlass jedes Jahr etwas ausgebaut und bereichert. Badiwirt Dani Peier bietet heute Snacks und Getränke an, ein Samichlaus vor Ort erteilt gute Ratschläge, die Gugge «Müüs» aus Trimbach feuern uns beim Schwimmen an und mit den erwähnten voraussichtlich 150 mutigen Schwimmerinnen und Schwimmern im Wasser haben wir die Teilnehmerzahl in den letzten vier Jahren fast verdoppeln können.

Jährlich werden am St. Niklaus Schwumm rund 10'000 Franken gesammelt. Wie kommen die Spendengelder zusammen, bzw. wo können Interessierte eine Spende aufgeben?

Der Erlös der Aktion kommt wie in den vorangehenden Jahren den Hilfswerken Unicef und ShelterBox zugute. Ich bin bei beiden Hilfswerken persönlich engagiert und Vertreterinnen von ShelterBox und Unicef werden am 1. Dezember vor Ort sein und über ihre Arbeit berichten. Die Idee des Aareschwumms ist eine einfache: Es geht darum, sich selber für ein paar Minuten zu überwinden, in die 8 Grad warme Aare zu steigen und so all den Kindern und Familien zu helfen, die auf der Flucht sind und gerade im Winter eine sehr harte Zeit durchleben.  Spenden kann man vor Ort oder dann unter der iBan CH46 0076 1637 3718 3200 1 an den Yachtclub Olten.  

David Annaheim